Kategorie: Frühstücksideen

Schön präsentiert: Butter

Butter

 

Alles findet am Frühstückstisch seinen Platz: die Wurst und der Käse auf schönen Holzbrettchen, Gebäck auf der dreistöckigen Etagere, Marmelade und andere Brotaufstriche in kleinen Gläsern, Brot und Brötchen in Körben, ausgelegt mit farblich passenden Stoffservietten. Ja sogar der Orangensaft (obwohl zugegebenermaßen in größeren Mengen NICHT frischgepresst) wird in kleine Milchflaschen abgefühlt und mit einem Strohhalm versehen.

Doch eine essentielle Zutat wird oft sträflich vernachlässigt: die Butter. Ok, wenn wir von herkömmlicher Butter sprechen, gibt es da immerhin die klassische Butterdose. Doch wie nervig ist das, wenn alle paar Minuten jemand nach der Butter fragen muss?! Und was macht man im Falle von „streichfähiger“ Butter oder Margarine, deren undekorative Verpackung das komplette Frühstücktischsdesign zerstört? Hierfür habe ich für mich seit einiger Zeit eine einfache und hübsch anzuschauende Lösung gefunden. Warum ich nicht schon viel früher darauf gekommen bin, ist mir wirklich schleierhaft. Aber wie sagt man so schön: besser später als nie.

Man benötigt lediglich eine Eiswürfelform (ich habe bisher sehr gute Erfahrung mit einer blumenförmigen Silikonform vom blau-gelben Möbelschweden gemacht), einen kleinen Teigschaber, Frischhaltefolie, einen Tiefkühler und kleine Gläschen oder Schälchen.

Nachdem man die Butter in die Vertiefungen des Eiswürfelbehälters möglichst kompakt und ohne Lufteinschlüsse eingefüllt hat, deckt man diese mit Frischhaltefolie ab und lässt sie für mindestens eine Stunde im Tiefkühlfach fest werden.

Im Anschluss drückt man die Butterportionen einfach aus der Form (falls es zu schwer geht, kann man auch etwas heißes Wasser über die Form laufen lassen) und drapiert sie in kleinen Gefäßen.

Die Butter ist in der Silikonform mehrere Wochen tiefgekühlt haltbar, so dass man die Portionen gut auf Vorrat herstellen kann. Und mit selbstgemachter Kräuterbutter funktioniert es auch klasse!

 

 

 

 

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„Moin, Moin“ Lunchbox

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Vor einigen Wochen haben wir uns zu sechst auf den Weg gemacht, um gemeinsam ein Wochenende in Hamburg zu verbringen. Die Verpflegung während der morgendlichen Zugfahrt lag in meinen Händen, so dass ich mich wieder einmal schonungslos austoben konnte. Leider kam ich erst NACH der Fahrt auf die Idee, Fotos von der komplett befüllten Lunchbox zu schießen. Beim nächsten Mal bin ich schlauer und nun um eine Erfahrung reicher.

Der Inhalt

Die praktischen Lunchboxen befüllte ich mit Trauben, kleinen Äpfeln, Minibananen, Cocktailtomaten und einem kleinen Orangensaft. Die Männer der Runde bekamen zusätzlich eine kleine Flasche Astra, die Mädels einen Hugo aus der Dose (natürlich inklusive Papierstrohhalm). Eingeschlagen zuerst in Alufolie und darauf folgend in Kraftpapier waren die Getränke auch nach drei Stunden noch recht kühl und genießbar. Passend dazu gab es eine kleine Portion Erdnüsse, aber auch eine Käsestulle und ein belegtes Brötchen mit italienischer Salami oder gekochtem Schinken. Minigugls, Brownies to go und ein Notfall-Kalorienpaket (gefüllt mit kleinen Schokoriegeln und Gummibärchen) sorgten für steigende Insulinspiegel. Frühstückshörnchen mit selbstgemachter Himbeer-Rhabarber-Marmelade und Blätterteigschnecken, gefüllt mit Schinken, Käse und Kräutern komplettierten das Verpflegungspaket.

Zu guter Letzt ergänzte ich die Lunchboxen noch um eine kleine Tüte Pfefferminzbonbons (passte farblich und thematisch einfach so gut) und ein „Notfallpaket für Landratten“: Brillenputztücher, Reisetabletten, Blasenpflaster, Reisenähset….. und ok, die Buddel voll Rum war ein Scherz.

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Holzgabel, Pappteller und Serviette sollten das Essen erleichtern, wurden allerdings kaum benötigt, da vieles bereits schon eine mundgerechten Größe hatte.

Die Materialien

Die verwendeten Etiketten und Kraftpapiertüten habe ich zuhause mit einem gewöhnlichen Tintenstrahldrucker bedruckt und anschließend die Tütchen mit meiner Nähmaschine und einem kleinen Wimpel zugenäht (einige der wenigen Fertigkeiten die ich an der Nähmaschine besitze). MaskingTape diente zur Verschönerung der Boxen und zur Fixierung der Gabel.

Die gezeigten Plastikbehälter habe ich günstig bei meinem Bäcker um die Ecke erworben.

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Die Rezepte

Die verwendeten Rezepte meiner „Moin, Moin Lunchbox“ werde ich in den nächsten Tagen und Wochen nach und nach ergänzen.

 

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