Kategorie: Rezepte

Neue Serie: Basics – Und los gehts mit Schokobiskuit

Basic1

 

Kennt Ihr diese Zauberformel: Man nehme ein Basic + unendlich viele Variationsmöglichkeiten = einfach und lecker. Das funktioniert bei mir immer. Ok ich gebe es zu, fast immer. Es sei denn, man verwechselt Zucker und Salz. Oder übertreibt es mit der ein oder anderen Zutat… Aber gebloggt wird letzten Endes nur was schmeckt, da könnt Ihr Euch sicher sein. Ich werde also in den folgenden Wochen und Monaten immer wieder Variationsmöglichkeiten vorstellen, die sich auf ein bestimmtes Basisrezept beziehen. Natürlich freue ich mich auch sehr über Vorschläge Eurerseits!

Und los geht’s mit einem Allrounder unter den süßen, kleinen Köstlichkeiten: einem Schokobiskuit-Teig. Auf Vorrat gebacken und eingefroren hat man immer eine leckere Grundlage zur Hand, um schnell und unkompliziert Törtchen, Desserts und allerlei Leckereien aus dem Glas zu zaubern.

Zutaten (für ein Blech ca. 40x30cm)

4 Eier (Größe M)

1 Eigelb (Größe M)

2 Esslöffel Wasser

70 g Zucker

80 g Weizenmehl

1 gestr. Teelöffel Backpulver

1 Esslöffel Kakao

 

Zubereitung

1. Backblech mit Backpapier belegen. Backofen vorheizen (Heißluft ca. 180°C).

2. Eier, Eigelb und Wasser in einer Rührschüssel mit dem Rührgerät auf höchster Stufe in 1 Minute schaumig schlagen.

3. Zucker in 1 Min. unter Rühren einstreuen und die Masse weitere 2 Minuten schlagen.

4. Mehl mit Backpulver und Kakao mischen und kurz auf niedrigster Stufe unterrühren. Den Teig auf das Backblech streichen und im mittleren Einschub ca. 9 min backen.

5. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

6. Entweder direkt weiterverarbeiten bzw. am Stück oder bereits in Kreisen ausgestochen einfrieren.

 

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Milchreis mit Beerensößchen

Milchreis

Was macht man wenn der Kühlschrank nach einer Woche Urlaub fast nichts hergibt außer Milch? Genau: Milchreis! Die frischen Him-und Erdbeeren sind aus Italien miteingereist, so dass ich sogar noch ein fruchtig, leckeres Sößchen dazu zaubern konnte. Sonntägliches Frühstück also gerettet!!!

Natürlich haben sich auch noch ein paar Eier gefunden, die mussten aber für Eier aus dem Glas herhalten. Das Rezept folgt auf alle Fälle noch, denn auch diese leckeren Kerlchen sind ratzfatz zubereitet und machen im adretten Weckglas immer eine gute Figur!

Zutaten (für zwei Portionen)

100g Milchreis

2-3 Esslöffel Zucker

eine Prise Salz

500ml Milch

Vanilleschote (je nach persönlichem Gusto)

Zimt (je nach persönlichem Gusto)

je eine Hand voll Him-und Erdbeeren

etwas Puderzucker

 

Zubereitung

1. Die Milch in einem Topf zum Kochen bringen.

2. Reis, Zucker und Salz hinzufügen.

3. Unter regelmäßigem Rühren ca. 30 min erhitzen und quellen lassen.

4. In der Zwischenzeit die Beeren waschen, pürieren und im Anschluss durch ein feines Sieb streichen (wer sich an den kleinen Kernchen nicht stört, kann auf diesen letzten Arbeitsschritt natürlich auch verzichten).

5. Je nach persönlichem Geschmack die Soße mit etwas Puderzucker versüßen.

6. Den fertigen Milchreis mit Zimt und/oder Vanille aromatisieren.

7. Noch warm in Gläser oder Schüsseln abfüllen und mit der Soße servieren.

 

Feine selbstgemachte Waffeln

Waffeln

 

Waffeln-meine geheimen Frühstücksretter. Wenn der Kühlschrank wirklich nichts besonderes hergibt, die Zutaten für diese feinen Waffeln habe ich immer im Haus. Sie sind ratzfatz hergestellt. und alleine mit Puderzucker sind sie ein Traum. Oder mit einem selbstgemachten Fruchtquark, Marmeladen oder einem leichten Obstsalat. Ich bereite sie am liebsten direkt frisch zu, das Waffeleisen dabei in direkter Nähe des Frühstückstisches. Denn so schmecken sie mir einfach am besten.

Zutaten (für 6 Waffeln)

125g Butter

50g Zucker

125 Mehl

4 Eier

1 Päckchen Vanillezucker (oder Alternativ selbsthergestellten)

4 Esslöffel Milch

Butter zum fetten

etwas Puderzucker 

Zubereitung

1. Mehl, Butter, Zucker,Vanillezucker, Eier und Milch in einer Rührschüssel 2 min lang rühren, bis ein glatter, cremiger Teig entsteht.

2. Das Waffeleisen auf mittlerer Stufe vorheizen und gut fetten.

3. 2 Esslöffel Teig in das Waffeleisen geben und nach und nach die Waffeln backen.

4. Mit Puderzucker bestäuben.

 

Brioche

Brioche1

 

Kennt ihr das: wenn der Duft von frisch gebackenem Hefeteig sich langsam in der Wohnung verbreitet, einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt und man am liebsten direkt aus dem Ofen das köstlich, locker luftige Backwerk auf der Zunge zergehen lassen möchte? Genau so geht es mir, wenn ich diese Brioche zum sonntäglichen Frühstück backe. Man muss zwar etwas Zeit bringen, doch diese lohnt sich absolut. Und wenn es doch einmal etwas schneller gehen sollte, könnt ihr auf den Tipp am Ende des Rezeptes zurückgreifen. Geschmacklich steht diese diese Variante (wenn direkt lauwarm aus dem Ofen serviert) der frischgebackenen in nichts nach. Aber probiert am besten selbst!

Zutaten (für ein 12er Muffinblech)

350g Mehl und etwas Mehl zum Bestäuben

3/4 Würfel Hefe (ca. 30g)

60g Zucker

100ml lauwarme Milch

2 zimmerwarme Eier

3 zimmerwarme Eigelbe

2 kräftige Prisen Salz

100g weiche Butter

Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

1. Das Mehl in eine Schüssel geben und in die Mitte eine Mulde drücken.

2. Die Hefe zerbröckeln und mit 1EL Zucker und 80ml Milch verrühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat.

3. Die Hefemilch in die Mulde geben, mit einem feuchten Tuch abdecken und an einem warmen Ort etwa 15min gehen lassen

4. Dann Eier, 2 Eigelbe, übrigen Zucker und Salz mit in die Schüssel geben, alles mit dem Knethaken des Handrührgerätes verkneten. Dabei nach und nach die Butter unterarbeiten. Den Teig etwa 5 min durchkneten, bis er weich und elastisch ist.

5. Dann bis etwas Mehl bestäuben und abgedeckt weitere 50 min gehen lassen

6. Backofen auf 200°C vorheizen und die Mulden des Muffinblechs fetten.

7. Übriges Eigelb und restliche Milch verquirlen.

8. Gut drei Viertel des Teiges in 12 gleich große Stücke teilen, zu Kugeln rollen und in die Blechvertiefungen setzten. Jeweils in die Mitte eine tiefe Mulde drücken und mit etwas Eiermilch bepinseln. Übrigen Teig ebenfalls zu 12 gleich große Kugeln formen und in die Mulden setzten.

9. Den Teig nochmals 10 min gehen lassen.

10. Den Teig mit restlicher Eiermilch bestreichen und das Blech im Anschluss in die Offenmitte schieben.

11. Eine kleine TasseWasser auf den Ofenboden gießen, sofort die Ofentüre schließen und die Temperatur auf 160°C herunterschalten.

12. Die Muffins etwa 15min backen. dann herausnehmen, kurz abkühlen lassen und aus der Form lösen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Tipps: Frisch schmecken die Brioche natürlich am feinsten. Am besten mit Butter und leckeren Marmeladen servieren. Sollten ein paar Muffins übrig bleiben, gut verpackt tiefkühlen. Dann bei Bedarf entnehmen und für ca. 20 min bei 120°C im Ofen auftauen.

Herzhafte Blätterteigschnecken

Blätterteigschnecken

 

Heute folgt ein absolutes Allround-Rezept. Ob zum Frühstück, Picknick oder als kleinen Fernseh-Snack, diese Schneckchen kommen immer gut an und sind ratz-fatz zubereitet. Der Füllung sind hierbei keine Grenzen gesetzt: roher Schinken kann durch gekochten Schinken oder Salami ersetzt werden, Emmentaler durch Mozzarella, Feta oder Gorgonzola, Frühlingszwiebeln durch diverse andere Kräuter. Oliven, getrockneten Tomaten, Spinat, Paprikawürfelchen sind bei uns auch schon in der Füllung verschwunden und haben ebenfalls zu einem sehr leckeren Ergebnis geführt.

Zutaten (für ca. 16 Schneckchen)

150g  rohe Schinkenwürfel

175g Frischkäse

4-5 Frühlingszwiebeln

1 Rolle Blätterteig aus dem Kühlregal

80g geriebener Emmentaler 

Zubereitung:

1. Backofen auf 180°C vorheizen.

2. Frühlingszwiebeln waschen, putzen und in kleine Ringe scheiden.

3. Frischkäse, Emmentaler, Schinken und Frühlingszwiebeln mischen.

4. Blätterteig auf der Arbeitsplatte entrollen und die Füllung gleichmäßig und nicht zu dick auftragen. Dabei einen schmalen Rand lassen.

5. Im Anschluss die Rolle von der Längsseite her kompakt aufrollen und in gleichmäßige Scheiben schneiden

6. Diese auf einem Backblech verteilen und für ca. 25 min im vorgeheizten Backofen goldbraun backen.

7. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Noch lauwarm oder kalt genießen.

 

 

 

 

 

Weiße Schokolade-Himbeer-Muffins

Minimuffins

 

Heute stelle ich Euch mein all-time-favorite Muffinsrezept vor. Die Zutaten hierfür habe ich immer im Haus und so bin ich auch für spontane Kaffeeklätschchen immer gerüstet. Die Kombination aus säuerlichen Beeren und knusprig süßer Schokolade ist einfach himmlisch, so dass man gerne ein paar Mal mehr zugreift.

Zutaten (für ein 12er Muffinblech)

80g  flüssige Butter

100g Zucker

2 Eier

2 gehäufte Teelöffel Backpulver

200g Mehl

100g weiße Crispy-Schokolade

200g Himbeeren (frisch oder TK-Ware)

200g Saure Sahne

Zubereitung:

1. Backofen auf 160°C vorheizen.

2. Je ein Papierförmchen in die Vertiefungen des Muffinblechs setzten oder die Mulden fetten.

3. Die Butter schmelzen, die Schokolade grob hacken und die Beeren verlesen.

4. Mehl und Backpulver mischen.

5. Die Eier mit Zucker, flüssiger Butter und saurer Sahne vermischen.

6. Die Mehl-Backpulver Mischung sieben und unter die Eiermasse mischen.

7. Die Schokolade und die Beeren zügig unterrühren.

8. Den Teig in die vorbereiteten Mulden einfüllen und im Ofen für  ca. 20-25 min backen

9. Aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen und aus der Form nehmen.

10. Kurz vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Die Himbeeren lassen sich auch hervorragend durch eine TK-Beerenmischung oder durch frische Brombeeren, Johannisbeeren oder Heidelbeeren ersetzten.

Die oben beschriebene Menge reicht für 2 Mini-Muffinbleche. Wenn ich diese verwende, fülle ich zuerst den Teig OHNE Himbeeren in die Mulden und setzte im Anschluss auf jede Portion eine einzelne Himbeere. Das sieht nicht nur hübsch aus, sondern verhindert auch, dass die Kleinen durchweichen und an Stabilität verlieren. Auf dem Foto habe ich nach dem Abkühlen und anschließendem Bestäuben mit Puderzucker noch eine frische Himbeere hinzugefügt

 

 

Guacamole

Guacamole

 

Heute folgt einer meiner Lieblingsbrotaufstriche, den man ursprünglich als Dip aus der mexikanischen Küche kennt. Da man mittlerweile in so gut wie jedem Supermarkt Avocados (idealerweise direkt schon vorgereift) findet, ist die Zubereitung zuhause ein Kinderspiel. Man bereitet ihn am besten kurz vor dem Servieren zu, denn obwohl durch den Zusatz von Zitronensaft die grüne Farbe recht lange erhalten bleibt, schmeckt die Guacamole frisch einfach am besten!

 

Zutaten:

1 reife Avocado

Zitronensaft (Dosierung je nach persönlichem Geschmack)

3-4 mittelgroße Tomaten

1 Handvoll glatte Petersilie

1 Knoblauchzehe

Salz, Pfeffer, Chilischoten aus der Mühle je nach persönlichem Geschmack

Zubereitung:

1. Die Tomaten waschen und in kleine Würfelchen schneiden. Hierzu das kernige und wässrige Innere entfernen, um die Guacamole nicht unnötig zu verwässern.

2. Die Avocado halbieren und entsteinen. Das Fruchtfleisch aus den Avocados herauslöffeln und in einer Schüssel mit Hilfe einer Gabel zerdrücken.

3. Sofort mit Zitronensaft beträufeln damit die Creme ihre appetitlich grüne Farbe behält.

4. Den Knoblauch schälen und durchpressen.

5. Petersilie waschen, trocken tupfen, Blättchen von den Stielen zupfen und fein hacken.

6. Tomaten, Knoblauch und die Petersilie unter die Avocadomasse mischen.

7. Mit Salz, Pfeffer und den getrockneten Chilies würzen.

Die Tomaten kann man selbstverständlich auch weglassen und die Petersilie kann beispielsweise durch Koriander ersetzt werden. Wer das Ganze noch etwas cremiger mag, kann auch noch einige Löffelchen Creme Fraiche unterrühren.

Die Avocado zählt mit knapp 25% Fettgehalt zu den fettreichsten Obstorten. Da dies sich aber zum größten Teil aus ungesättigte Fettsäuren zusammensetzt, leistet sie dennoch einen wertvollen Beitrag zu ausgewogener, gesunder Ernährung.

Die Guacamole schmeckt mir persönlich am besten auf einem Stück kernigen Bauernbrot oder auf geröstetem, knusprigen Fladenbrot. Und sie ist stets ein willkommenes Mitbringsel für gemütliche Grillabende.