DIY und Freebie: Cake-Topper für Verliebte

Caketopper1

 

Mit diesen Cake-Toppern habe ich im letzten Jahr Minigugls und Muffins zur Hochzeit für befreundete Brautpaare dekoriert. Aber auch für ein romantisches Stelldichein zu zweit sind sie durchaus geeignet – wenn man auf Schnickschnack wie ich steht.

Man benötigt:

Drucker

Runde Avery Zweckform Etiketten L3415-100 Durchmesser 40mm 

Loch – oder Rosettenstanzer (Durchmesser 2″)

DIN A4 Papier in der Farbe eurer Wahl (ich habe auf ein dickes, edeles Leinenpaier zurückgegriffen, das sich mit meinem Drucker nicht bedrucken lässt)

Zahnstocher oder dünne Schaschlikspieße aus Holz

Bastel- oder Heißkleber

 

 So gehts:

1. Das PDF Cake-Topper für Verliebte auf die runden Etiketten drucken. Hierzu bitte die druckerspezifischen Einstellungen beachten.

2. Mit einem Stanzer die gewünschten Formen aus dem breitgelegten Papier ausstanzen.

3. Die Etiketten mittig auf die Stanzteile kleben.

4. Die Zahnstocher oder Spiesse mit Heiß- oder Bastelkleber auf der Rückseite festkleben.

Ich habe im letzten Jahr auf die Rückseite ein zweites Stanzteil mit den Namen des Brautpaares geklebt. So sahen die Topper von beiden Seiten gut aus. Alternativ kann man hier z.B. einfach ein zweites identisches Stanzteil für die Rückseite verwenden.

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Weiße Schokolade-Himbeer-Muffins

Minimuffins

 

Heute stelle ich Euch mein all-time-favorite Muffinsrezept vor. Die Zutaten hierfür habe ich immer im Haus und so bin ich auch für spontane Kaffeeklätschchen immer gerüstet. Die Kombination aus säuerlichen Beeren und knusprig süßer Schokolade ist einfach himmlisch, so dass man gerne ein paar Mal mehr zugreift.

Zutaten (für ein 12er Muffinblech)

80g  flüssige Butter

100g Zucker

2 Eier

2 gehäufte Teelöffel Backpulver

200g Mehl

100g weiße Crispy-Schokolade

200g Himbeeren (frisch oder TK-Ware)

200g Saure Sahne

Zubereitung:

1. Backofen auf 160°C vorheizen.

2. Je ein Papierförmchen in die Vertiefungen des Muffinblechs setzten oder die Mulden fetten.

3. Die Butter schmelzen, die Schokolade grob hacken und die Beeren verlesen.

4. Mehl und Backpulver mischen.

5. Die Eier mit Zucker, flüssiger Butter und saurer Sahne vermischen.

6. Die Mehl-Backpulver Mischung sieben und unter die Eiermasse mischen.

7. Die Schokolade und die Beeren zügig unterrühren.

8. Den Teig in die vorbereiteten Mulden einfüllen und im Ofen für  ca. 20-25 min backen

9. Aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen und aus der Form nehmen.

10. Kurz vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Die Himbeeren lassen sich auch hervorragend durch eine TK-Beerenmischung oder durch frische Brombeeren, Johannisbeeren oder Heidelbeeren ersetzten.

Die oben beschriebene Menge reicht für 2 Mini-Muffinbleche. Wenn ich diese verwende, fülle ich zuerst den Teig OHNE Himbeeren in die Mulden und setzte im Anschluss auf jede Portion eine einzelne Himbeere. Das sieht nicht nur hübsch aus, sondern verhindert auch, dass die Kleinen durchweichen und an Stabilität verlieren. Auf dem Foto habe ich nach dem Abkühlen und anschließendem Bestäuben mit Puderzucker noch eine frische Himbeere hinzugefügt

 

 

Guacamole

Guacamole

 

Heute folgt einer meiner Lieblingsbrotaufstriche, den man ursprünglich als Dip aus der mexikanischen Küche kennt. Da man mittlerweile in so gut wie jedem Supermarkt Avocados (idealerweise direkt schon vorgereift) findet, ist die Zubereitung zuhause ein Kinderspiel. Man bereitet ihn am besten kurz vor dem Servieren zu, denn obwohl durch den Zusatz von Zitronensaft die grüne Farbe recht lange erhalten bleibt, schmeckt die Guacamole frisch einfach am besten!

 

Zutaten:

1 reife Avocado

Zitronensaft (Dosierung je nach persönlichem Geschmack)

3-4 mittelgroße Tomaten

1 Handvoll glatte Petersilie

1 Knoblauchzehe

Salz, Pfeffer, Chilischoten aus der Mühle je nach persönlichem Geschmack

Zubereitung:

1. Die Tomaten waschen und in kleine Würfelchen schneiden. Hierzu das kernige und wässrige Innere entfernen, um die Guacamole nicht unnötig zu verwässern.

2. Die Avocado halbieren und entsteinen. Das Fruchtfleisch aus den Avocados herauslöffeln und in einer Schüssel mit Hilfe einer Gabel zerdrücken.

3. Sofort mit Zitronensaft beträufeln damit die Creme ihre appetitlich grüne Farbe behält.

4. Den Knoblauch schälen und durchpressen.

5. Petersilie waschen, trocken tupfen, Blättchen von den Stielen zupfen und fein hacken.

6. Tomaten, Knoblauch und die Petersilie unter die Avocadomasse mischen.

7. Mit Salz, Pfeffer und den getrockneten Chilies würzen.

Die Tomaten kann man selbstverständlich auch weglassen und die Petersilie kann beispielsweise durch Koriander ersetzt werden. Wer das Ganze noch etwas cremiger mag, kann auch noch einige Löffelchen Creme Fraiche unterrühren.

Die Avocado zählt mit knapp 25% Fettgehalt zu den fettreichsten Obstorten. Da dies sich aber zum größten Teil aus ungesättigte Fettsäuren zusammensetzt, leistet sie dennoch einen wertvollen Beitrag zu ausgewogener, gesunder Ernährung.

Die Guacamole schmeckt mir persönlich am besten auf einem Stück kernigen Bauernbrot oder auf geröstetem, knusprigen Fladenbrot. Und sie ist stets ein willkommenes Mitbringsel für gemütliche Grillabende.

 

 

 

 

 

Eierlikör-Minigugls

Minigugls

 

Heute folgt das nächste Rezept aus meiner „Moin, moin“ Lunchbox: saftige Eierlikör-Minigugls. Das Rezept stammt vom Hersteller der Minigugl-Form. Normalerweise stehe ich solchen Rezepten eher skeptisch gegenüber, kommen Sie meist doch eher altbacken daher, aber dieses Rezept hat mich absolut überzeugt.

Zutaten (für zwei 24er Minigugl-Formen)

62,5g  flüssige Butter

2 Teelöffel Vanillezucker (am liebsten Selbstgemachten)

40g Zucker

2 Eier

87,5g Mehl

1/2 Teelöffel Backpulver

75ml Eierlikör

Zubereitung:

1. Backofen auf 160°C vorheizen.

2. Vanillezucker, Zucker und Eier schaumig schlagen.

3. Flüssige Butter unterrühren und alles zu einer hellgelben Creme aufschlagen.

4. Mehl mit Backpulver mischen und abwechselnd mit dem Eierlikör unter den Teig heben.

5.  Das Guglhupfbackblech mit Back-Trennspray fetten und anschließend den Teig einfüllen (entweder mit einem Spritzbeutel mit Lochtülle oder so wie ich mit zwei Teelöffeln. Das klappt wunderbar und ohne Kleckern, aber das muss jeder selbst für sich ausprobieren).

6. ca. 8-10 min backen und anschließend 5 min in der Form auskühlen lassen.

7. Dank dem Back-Trennspray lassen sich die Gugls im Anschluss super aus der Form lösen. Nach dem vollständigen Abkühlen am besten luftdicht verpacken, so bleiben sie schön saftig.

8. Kurz vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

 

 

 

 

DIY und Freebie: „Guten Morgen“ Fähnchen

Guten Morgen Fähnchen

 

Habe ich es schon erwähnt: ich liebe Etiketten! Nur was macht man wenn sich partout kein Etikett aufkleben läßt? Man steckt ein Fähnchen rein! Heute gibt es als kleines Bastelprojekt überhaupt nicht morgenmuffelige Gute-Laune Fähnchen.

Man benötigt:

Drucker

Schere

Normales, weißes DIN A4 Papier

Zahnstocher oder dünne Schaschlikspieße aus Holz

Lochstanzer (in der Größe, die dem Durchmesser der Stäubchen entspricht)

Alternativ: Bastel- oder Heißkleber

 So gehts:

1. Das PDF Fähnchen_Guten Morgen auf normalem DIN A4 Papier ausdrucken.

2. Mit einer Schere die Fähnchen ausschneiden.

3. Mit einem Stanzer zwei kleine Löcher einstanzen.

4. Die Fähnchen auf die Holzspieße  stecken.

Alternativ: Die ungelochten Fähnchen mit Kleber an den Spießen festkleben.

Kochkäse

Kochkäse1 1

 

Heute gebe ich ein typisch unterfränkisches Familienrezept preis. Immer wenn ich diesen leckeren Brotaufstrich außerhalb meiner Heimat mache, werde ich gefragt, was denn alles enthalten sei. Mittlerweile bestehe ich darauf, erst NACH dem Verzehr näher darauf einzugehen, denn leider ist er ein Bömbchen. Oder vielmehr eine Bombe. Eine Kalorienbombe! Und das schreckt leider nur allzu oft ab. Aber Fett ist nun mal ein optimaler Geschmacksträger und wenn man den Kochkäse einmal gegessen hat, ist man ihm auf ewig verfallen. Glaubt mir! Es lohnt sich in diesem Fall zu sündigen und am nächsten Tag dafür ein Ründchen mehr laufen zu gehen.

Bei uns gibt es den Kochkäse allerdings auch nur zu besonderen Frühstückstreffen, da man ihn

a) praktischerweise in einer größeren Menge herstellt, denn so bleiben keine angebrochenen Packungen zurück. Angeblich kann man ihn auch einfrieren, das habe ich allerdings noch nie ausprobiert. Punkt b) sorgte bisher immer dafür, dass es keine Reste gab.

b) Ich gebe Besuchern gerne ein Gläschen für zu Hause mit. Denn die Frage, ob noch etwas übrig sei, kommt von schätzungsweise 80% der Gäste. Bei meinem Schwiegervater z.B. weiß ich schon im Vorfeld, dass er sich immer über ein extra Gläschen für die Brotzeit am nächsten Tag freut.

Zutaten:

250g Butter

200g saure Sahne

2 Ecken Sahneschmelzkäse (gibt es schon genauso abgepackt)

1 Harzer Rolle (ca. 200g)

1 Messerspitze Natron

Kümmel nach Geschmack (man kann ihn auch weglassen, für mich ist er allerdings unverzichtbar)

Zubereitung:

1. Butter, Schmelzkäse, saure Sahne und Harzer Rolle in einen Topf geben und unter stetigem Rühren ganz langsam schmelzen. Solange vermengen bis eine homogene Masse ohne Klümpchen entsteht. Keine Angst, wenn es zwischenzeitig so aussieht, als würde es nicht klappen! Das ist normal und wird sich erst kurz vor Ende ändern.

2. Im Anschluss die Masse mit einer Messerspitze Natron versehen und nochmals umrühren, das macht das ganze etwas luftiger. Aber Achtung: mit dem Natron nicht übertreiben! Sonst bekommt man Ergebnisse die einem Polyurethanschaum nicht unähnlich sind. Habe ich selbst schon ausprobiert und hatte Angst, dass mein Topf den Massen nicht standhält.

3. Die fertige Kochkäsemassse in Gläschen abfüllen und etwas abkühlen lassen.

4. Erst dann gebe ich den Kümmel hinzu, da er sich im zu heißen und sehr flüssigen Kochkäse am Boden des Glases sammelt. Ist die Masse allerdings etwas abgekühlt und dickflüssiger lassen sich die Kümmelsamen gleichmäßiger verteilen.

Kochkäse passt am besten zu einem kräftigen Bauernbrot. Wer es noch etwas deftiger man, reicht dazu kleingeschnittene Zwiebelchen oder Zwiebelringe und lässt im Anschluss eine Prise Paprikapulver oder Pariser Pfeffer (Rezept folgt) folgen.

Warm kann man ihn auch ganz vorzüglich zu Pellkartoffeln essen. Quasi wie ein fränkisches Käsefondue.

 

 

 

Brownies

 

Brownie2

 

Heute folgt das nächste Rezept aus meiner „Moin, moin“ Lunchbox: sündhaft-schokoladige Brownies. Das Rezept habe ich ursprünglich von meiner lieben Freundin Eva und habe es seitdem fleißig weitergegeben, denn die kleinen Schokodinger sind wirklich ein Traum und ratzfatz zubereitet.

Zutaten (für eine große Springform):

200g Blockschokolade

100g Butter

160g Zucker

3 Eier

75g Mehl

Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

1. Backofen auf 160°C vorheizen.

2. Schokolade, Butter und Zucker nacheinander über einem Wasserbad schmelzen.

3. Masse etwas abkühlen lassen.

4.  Zuerst die Eier, dann das Mehl unterrühren.

5. Springform fetten (ich verwende am liebsten Back-Trennspray) und die Browniemasse einfüllen.

6. 20-30 min backen. Bereits nach ca. 20 min unbedingt die Stäbchenprobe machen. Die Brownies sind dann perfekt, wenn sie innen noch etwas feucht sind!

7. Aus der Form lösen und etwas abkühlen lassen. Noch warm in Rauten schneiden oder mit einem Förmchen Kreise ausstechen.

8. Je nach Geschmack mit Puderzucker bestäuben.

Die Fähnchen auf dem Bild wird es bald als Freebie geben. Schokoladiger kann ein Frühstück fast nicht beginnen.